Apfelkompott

Die Großmütter wussten, wann die Zeit des Apfelkompott anstand.

Es war nicht nur die Apfelernte, die zu Kompott einlud. Da könnte Frau auch einfach halber Äpfel vom Baum essen.

Nein, da gibt es sicher noch die Komponenten der kälteren Nächte, der Schnupfenzeit,  der Umstellung von Sommer auf Herbst.

Ich mag es dann gemütlicher und wärmer.

Vor allem brauche ich wärmere Gewürze, um den Übergang gut zu schaffen.

In meiner Sturm-und-Drang-Zeit fand ich das Apfelkompott zu jeder Mahlzeit, sagen wir:  „einfach übertrieben“.

Als dann meine Kinder noch Kinder waren, gab es plötzlich bei mir, so ab Ende Sommer, täglich Apfelkompott.

Und jetzt! Seit ca. zwei Wochen gibt es schon wieder täglich Apfelkompott!

Beim Essen steht die Schüssel mit Apfelkompott am Tisch. Als Nachtisch einfach hervorragend. Und bis zum Abend ist sie leer.

Und jetzt denke ich auch an meine Großmütter. Und wie wohl sie uns taten mit ihrem Wissen.

Auch wegen dem Apfelkompott!

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