Einladung zum Vogelkonzert

Frühmorgens aufgestanden.

Trotz Hochsommer liegen Nebelschwaden über dem Ort.

Mit einem Espresso in den Garten gesetzt, um dem morgendlichen Nichts zu lauschen.

Die Stille suchend, die sich mir seit den Lockerungen entzogen hat.

Und dann begann ein ganz wunderbares Konzert.

Von allen Seiten klangen Vogelstimmen auf mich ein.

Verdichteten sich, schwollen an, und ich war mitten unter ihnen, den Vögeln, die sich überall niederließen.

Ehrfürchtig, solch einem Konzert als Alleinbesucherin lauschen zu dürfen.

Nicht einmal die Art der Vögel wollte ich wissen, nur lauschen und mich der Klangwolke hingeben.

Jetzt, Stunden später.

Der Nebel ist der Sonne und einem strahlend blauen Himmel gewichen.

Die Vögel sind Stare.

Hunderte Stare!

Sie haben die Kirschbäume der Nachbarn entdeckt.

Mich bezaubert noch immer der Klangteppich.

Und einen Kirschbaum nenne ich auch nicht mein Eigen.

Heute gebe ich mich hin, den Stimmen der Stare.

Und eine Buchempfehlung obendrein – Danke an Martin Hanslmeier, der mir dieses Buch ans Herz gelegt hat. Eine Einladung zum Hinschauen auf unsere Naturschätze:

„Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht“ von Johanna Romberg

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